So arbeiten wir
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Arbeitsschritte

1. Der erste Schritt ist nicht die Übersetzung an sich, sondern die Sichtung und Lektüre des Quelltextes sowie die Klärung erster Fragen (Zielgruppe, Lesereinbezug in der Übersetzung, Stil, etc.)

2. Erst dann folgt die eigentliche Übersetzung unter Einsatz der unten beschriebenen Hilfsmittel und ggf. Paralleltexten. Dabei gehen ggf. Query-Sheets zur Beantwortung von auftauchenden Fragen an den Kunden und wir halten ggf. Rücksprache mit unseren Fachleuten (beides parallel zur Übersetzung)

3.-Dann folgt das Lektorat durch einen zweiten Übersetzer oder, bei entsprechendem Auftrag, einen Fachmann

4. Letzte Qualitätsprüfungen.

5- Lieferung an den Kunden

6. feedback, ggf. Einarbeitung von Änderungswünschen, Speicherungdes Feedbacks für die Zukunft

Hilfsmittel

Ob spezielle Übersetzungssoftware, einschlägige ein- und zweisprachige Fachwörterbücher, Fachliteratur oder auch Fort- und Weiterbildung zu bestimmten Sachgebieten – hier sind regelmäßige Updates und Aktualisierungen notwendig, die wir stets zeitnah durchführen, um auf dem neusten Stand zu bleiben.

Qualitätskontrolle

1. Das Vier-Augen-Prinzip

Wir lesen Übersetzungen zur Qualitätskontrolle grundsätzlich innerhalb unseres Netzwerks Korrektur. In welchem Umfang das geschieht, ist einerseits vom Text und andererseits vom Auftrag abhängig. Wenn das Review durch einen kompetenten Kollegen nicht ausreichen sollte, besteht die Möglichkeit, eine Qualitätskontrolle durch einen Fachmann aus unserem Netzwerk zu beauftragen.

2. Werkzeuge zur Qualitätskontrolle

Wir setzen computergestützte Werkzeuge, so genannte Computer Aided Translation Tools, CAT-Tools, ein, in unserem Fall sind das meist Trados Studio 2019 und xBench. Diese Werkzeuge helfen uns dabei, Ausdrücke auch über sehr lange Dokumente hinweg konsistent zu übersetzen, selbst wenn mehrere Übersetzer an einem Dokument arbeiten (was nicht ideal ist, jedoch bei Zeitdruck manchmal notwendig ist). Außerdem beschleunigen sie unsere Arbeit, wodurch wir kürzere Lieferfristen einhalten können. Daneben bieten diese Tools am Ende der Übersetzung die Möglichkeit, die Übersetzung auf Fehler zu prüfen. Dabei handelt es sich nicht um eine einfache Rechtschreibkontrolle, es wird zum Beispiel auch geprüft, ob alle Zahlen (DIN-Normen, ISO, Jahreszahlen etc.) korrekt übernommen wurden, die Satzzeichen am Satzende dem Ausgangstext entsprechen, ob große Längenunterschiede zwischen Ausgangs- und Zielsatz bestehen und eventuell etwas fehlen könnte, usw. Diese Liste kann für jeden Kunden um eigene Vorgaben, auch terminologische, erweitert werden.

Und das Muttersprachlerprinzip?

Grundsätzlich ist es natürlich keinesfalls „schädlich“, wenn man nur in seine Muttersprache übersetzt. Bei hochkomplexen Texten, die nicht nur Sachwissen erfordern, sondern bei denen insbesondere das Verständnis des Quelltextes Probleme bereiten kann, kann es jedoch hilfreich sein, genau andersherum zu verfahren, nämlich dass ein Muttersprachler des Ausgangstextes die Rohfassung anfertigt und ein Kollege, der Muttersprachler des Zieltextes ist, die Korrektur übernimmt.

Weitere Besonderheiten des Quelltextes

Unter Umständen kommt es außerdem – vor allem im technischen Bereich – vor, dass Texte in englischer Sprache nicht von englischen Muttersprachlern verfasst werden. Diese Texte weisen mitunter Interferenzen der Muttersprache des Verfassers auf. In diesem Fall kann es hilfreich sein, wenn der Übersetzer nicht nur die Quellsprache Englisch beherrscht, sondern auch der Muttersprache des Verfassers mächtig ist, um diese Interferenzen erkennen und den Quelltext richtig interpretieren zu können. Sollten Sie einen englischsprachigen Text übersetzen lassen wollen, bei dem der Verfasser kein Muttersprachler ist, lassen Sie uns die Muttersprache des Verfassers vor Auftragserteilung wissen.

Was ist eigentlich mit maschineller Übersetzung?

Es gibt bestimmte Textsorten, bei denen maschinelle Übersetzung (MÜ) unter bestimmten Voraussetzungen und mit dem entsprechenden Post-Editing durchaus funktionieren kann. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann es für Großprojekte, bei denen insbesondere Schnelligkeit bei der Lieferung gefragt ist, durchaus Sinn machen, einen Text maschinell vorübersetzen und dann von einem qualifizierten Fachübersetzer nachbearbeiten zu lassen. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie ein Projekt haben, bei dem Sie der Meinung sind, dieses Vorgehen könnte für Sie infrage kommen. In jedem Fall ist darauf hinzuweisen, dass keine Entscheidungen, insbesondere keine unternehmensinternen, auf der Grundlage von unbearbeiteter maschineller Übersetzung getroffen werden sollten.

Lektorat und Korrektorat

Neben der der Übersetzung selbst übernehmen wir natürlich auch gerne das Endlektorat für Ihre Fachbroschüren, Veröffentlichungen, Ihren Internetauftritt und Ihr Werbematerial in allen unseren Arbeitssprachen. Wir prüfen dabei nicht nur auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung etc., sondern auch auf Lesbarkeit, Kohärenz, einheitliche Terminologie etc.